Gestern war Landtagswahl in NRW und die womöglich schlechteste Regierung in der Geschichte der Republik wurde abgelöst.
Angesichts der desaströsen Bilanz der SPD ist es erstaunlich, dass sie nur relativ knapp auf den zweiten Platz verwiesen wurde.
Die Antwort auf dieses Rätsel liefert der Blick auf den „Sieger“: Die Laschet-CDU steht für Merkels Politik, und diese wiederum für den Niedergang der europäischen Rechtsstaatlichkeit, für den Ausverkauf deutscher Wirtschaftsleistung an Schuldenstaaten, für die Aufgabe des Staatswesens durch die Preisgabe geschützter Grenzen und vieles anderes mehr.

Gestern also wurde Laschet von Hannelore Kraft knapp unterboten. In NRW wird jetzt manches etwas weniger schlimm, aber reicht das?
Bei der Bundestagswahl tritt Martin Schulz gegen Angela Merkel an.
Beide sind in der Lage, durch Rechtsbrüche und Vergemeinschaftung Deutschland und Europa gleichermaßen abzureißen.

Wieder steht der Wähler vor der Frage, was das kleinere Übel ist, ohne dem Übel entkommen zu können.
Wer da raus will, muss das etablierte Parteienspektrum verlassen, auch wenn die Partei der Wahl nicht sofort über 5% kommt.

Es ist besser, seine Stimme in das Wachstum einer jungen Partei zu investieren als immer nur zwischen denen hin- und herzuschaukeln, deren Wahlkämpfe nur noch Unterbietungswettbewerbe sind.