Zu einer peinlichen Posse kam es während einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Bergisch Gladbach.

Hier hielten es die Vertreter der etablierten Parteien zwar für notwendig den Antisemitismus des 19. Jahrhunderts zu verurteilen, lehnten aber den Antrag der mitterechts/LKR-Fraktion auf Erweiterung des Antrags ab.

Nach Auffassung der mitterechts/LKR-Fraktion sei es eine wichtige Lehre aus der Geschichte, nicht nur lange vergangenem, sondern auch gegenwärtigem Antisemitismus entgegenzutreten, der einerseits insbesondere aus dem rechtsextremen Milieu stammt, andererseits aber in zunehmenden Maß von Teilen der Islamgemeinde in Deutschland geprägt wird.

Quelle: Bürgerportal Bergisch Gladbach