Die Liberal-Konservativen Reformer missbilligen das Verhalten der Bundesregierung, sich in der Problematik des Auftretens türkischer Politiker auf deutschem Boden einfach wegzuducken und die Verantwortung der Untersagung derartiger Auftritte den Kommunen zu überlassen.

Dieses Verhalten entspricht dem in der Flüchtlingskrise gezeigten, sich selber nicht die Hände schmutzig machen zu wollen und die Drecksarbeit andere machen zu lassen (Türkeiabkommen und Grenzzäune in betroffenen europäischen Randstaaten).

Das Auftreten ausländischer Politiker im politischen Meinungskampf und zu Wahlkampfzwecken auf deutschem Territorium ist mit dem Selbstverständnis von staatlicher Hoheit nicht zu vereinbaren und wird von den Liberal-Konservativen Reformern verurteilt.