Eine Welle der Altersarmut rollt ungebremst auf uns zu. Wer heute noch zu den „Best Agern“ oder „Silver Surfern“ gehört, also 50+ ist, kann schon bald als Rentner zum Alters-Prekariat gehören: als Minijobber oder Aufstocker bis zur endgültigen Arbeitsunfähigkeit, oder mit 917-Euro-Grundsicherung bis zum Tod. – Wir fordern: wer sein Lebtag hart gearbeitet hat, darf im Alter keine Not leiden.

Die Welle der Altersarmut rollt ungebremst auf… uns zu.
Fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland fürchtet, dass die Rente im Alter nicht zum Leben reichen wird.

Immer mehr Rentner müssen in Deutschland dazuverdienen.
Seit der Jahrtausendwende ist die Zahl der Ruheständler mit Minijobs bundesweit um 60 Prozent gestiegen, auf rund 760 000. Dazu kommen 154 000 mit sozialversicherungspflichtigen Stellen. Laut statistischem Bundesamt beginnt die Armut in Deutschland bei 930 Euro im Monat. Rund zwölf Prozent aller Renten liegen unterhalb dieser Armutsgrenze. 400 000 Menschen in Deutschland leben bereits von der sogenannten Grundsicherung, einer Art Sozialhilfe für Rentner.
Ohne zusätzliche eigene Altervorsorge kommt man nicht mehr aus. Dies können sich aber nur die Leisten die entsprechend Verdienen.

gegen Altersarmut und für Transparenz des Rentenkontos
1. Nicht für Sozialflüchtlinge zahlen müssen und selbst im Alter bedürftig sein
2. Einführung eines Kontobuches mit allen Daten und jährlicher Ausweisung,
inwieweit die gesetzliche Rente für die Altersvorsorge ausreicht/nicht ausreicht
3. Qualifizierung stärken bringt höher bezahlte Arbeit und generell die Möglichkeit private Beitragsleistungen zu erbringen
4. dann ist private Altersvorsorge möglich, welche nicht bei der Grundsicherung angerechnet werden darf
5. bei nicht ausreichender Rente erfolgt Anhebung aus Steuermitteln, nicht aus Rentengeldern
Die Sozialversicherungssysteme sind weder auf den Geburtenrückgang seit den 70er Jahren noch auf die steigende Lebenserwartung vorbereitet. Die ständig größer werdende Kluft zwischen den Altersbezügen gesetzlich pflichtversicherter Rentner und aus Steuermitteln versorgter Beamter muss reduziert oder noch besser beseitigt werden.

Das Nebeneinander vieler historisch gewachsener Altersversorungssysteme ist unzeitgemäß, komplex und teuer. Eine umfassende Reform ist nötig, um Komplexität zu reduzieren und die Lasten des falsch konstruierten „Generationenvertrags“ nicht nur auf die gesetzlich Versicherten abzuwälzen.
Ohne Kapitaldeckung ist die auskömmliche Finanzierung von Renten- und Pensionen angesichts des demografischen Wandels praktisch unmöglich. Bürokratische Auflagen und steuerliche Komplexität behindern den Kapitalaufbau massiv und müssen reduziert werden.

Im Rahmen einer Reform der Eurozone ist dafür Sorge zu tragen, dass Sparer und Geldanleger dauerhaft marktgerechte Zinsen erhalten. Die kalte Enteignung durch Notenbanken, die lieber Staaten finanzieren als den Geldwert stabil zu halten ist zu beenden.